Otorten, Berggipfel im nördlichen Ural, Russland.
Otorten ist ein Berggipfel in den Norduralen mit einer Höhe von etwa 1.234 Metern und bildet die Grenze zwischen dem Gebiet Sverdlovsk und der Republik Komi. Der Berg liegt in einer abgelegenen Berglandschaft mit steilen Hängen und wird von dichtem Wald umgeben.
Der Berg erlangte 1959 internationale Aufmerksamkeit durch das Dyatlov-Pass-Ereignis, bei dem neun Wanderer unter mysteriösen Umständen starben. Dieses Ereignis machte Otorten zu einem bekannten Namen in Bergsportkreisen und in der Populärkultur.
Der Name Otorten stammt aus der Mansi-Sprache und zeigt die tiefe Verbindung zwischen den lokalen indigenen Völkern und dieser Berglandschaft. Die Region wird von den Mansi seit Generationen als wichtiger Teil ihrer Heimat betrachtet.
Expeditionen zum Gipfel erfordern fortgeschrittene Bergsteigerfähigkeiten und spezielle Ausrüstung, besonders in den Wintermonaten wenn die Wetterbedingungen extrem werden. Besucher sollten gut vorbereitet anreisen und lokale Führungen oder erfahrene Gruppen engagieren, da die Region sehr abgelegen und schwer zugänglich ist.
Der Berg war das ursprüngliche Ziel der Dyatlov-Expedition, lag aber etwa 10 Kilometer nördlich von dem Lager, das die Gruppe aufschlug, bevor sie starb. Viele Wanderer kommen heute dorthin, um den Ort mit einer rätselhaften Episode der Bergsteigergeschichte zu verbinden.
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