Сирутору, dissolved municipality in Karafuto, Japan
Сирутору ist eine aufgelöste japanische Gemeinde auf der russischen Insel Sachalin, die später Makarow genannt wurde. Der Ort war ein Industrie-Zentrum mit einer Kohlemine und einer Papierfabrik, die unter japanischer Verwaltung betrieben wurden.
Das Gebiet wurde in den frühen 1900er Jahren nach Japans Sieg im Russisch-Japanischen Krieg entwickelt. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte die Region zur Sowjetunion zurück, alle Japaner wurden 1946 ausgewiesen und der Ort erhielt einen neuen russischen Namen.
Сирутору wurde von der japanischen Bevölkerung gegründet und behielt seinen Namen bis zur sowjetischen Übernahme. Der Ort spiegelte die multikulturelle Zusammensetzung wider, in der Japaner, Russen und Koreaner zusammenlebten und in den lokalen Industrien arbeiteten.
Der Ort liegt auf Sachalin und ist heute unter seinem russischen Namen Makarov bekannt. Besucher können noch Überreste aus der japanischen Zeit entdecken, darunter alte Brücken, ein japanisches Friedhof und Tempelruinen, die über das Gelände verstreut sind.
An diesem Ort können noch Grabsteine mit japanischen Inschriften besichtigt werden, die von den Nachkommen regelmäßig gepflegt werden. Diese stillen Überreste zeigen, wie die lokale Gemeinschaft eine verborgene Verbindung zu ihrer vielfältigen Vergangenheit bewahrt.
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