Кучук-Ламбатская бухта, Küstenbucht in Alushta, Krim.
Die Kuchuk-Lambatskaya-Bucht ist eine Meeresbucht an der südlichen Küste der Krim mit steilen Klippen und tiefblauen Gewässern. Die Bucht erstreckt sich vor dem Kap Plaka und bietet einen natürlichen Schutzraum für kleinere Boote.
Die Bucht war ein wichtiger Ankerplatz für Schiffe über viele Jahrhunderte hinweg, was sich in den archäologischen Überresten mehrerer Schiffswracks zeigt. Unter diesen befinden sich Fragmente eines Schiffes aus dem 7. Jahrhundert und eines weiteren aus dem 10. bis 11. Jahrhundert.
Die Bucht und ihre Umgebung hießen bis 1945 Kutschuk-Lambat (Kleiner Leuchtturm). Griechische Segelanweisungen für die Route Pantikapaion–Chersonesos verzeichnen in der Bucht einen Ort namens Lampadon, was Lampe oder Leuchtturm bedeutet. Archäologen fanden keinen mittelalterlichen Leuchtturm, doch Keramik vom 4. Jahrhundert v. Chr. bis zum 15. Jahrhundert n. Chr. belegt eine Siedlung am Ufer.
Die Bucht liegt 12 km westlich von Alushta, wobei das Kap Plaka ihren östlichen Rand bildet. Die umliegende Küste ist felsig, und das Kutschuk-Lambat-Steinchaos sowie der Gagarina-Palast dienen als Orientierungspunkte. Der Zugang erfolgt über Pfade von der Küstenseite; das Wasser ist tief genug zum Ankern.
Der Name Kutschuk-Lambat bedeutet „Kleiner Leuchtturm“, und griechische Segelanweisungen für die Route Pantikapaion–Chersonesos nennen hier einen Ort namens Lampadon. Mittelalterliche Leuchttürme fanden Archäologen nicht, doch ein drittes Feuer wurde wohl auf dem Steinhaufen über Kap Plaka entzündet, der vom Meer besser zu sehen ist. Unterwasserfunde beim Kap ergaben östlich eine Ladung des 7. Jahrhunderts und westlich ein Schiff des 10.–11. Jahrhunderts.
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