Священная роща Балта-Тиймез, Heiliger Eichenhain im Bezirk Bakhchisaray, Krim.
Der heilige Hain Balta-Tiymez ist ein Bestand von Traubeneichen auf dem alten karaitischen Friedhof im Josaphat-Tal bei Tschufut-Kale. Er umfasst 29 Eichen, 13 lebende und 16 abgestorbene, mit Stämmen von 2 bis 4 m Umfang in 1,3 m Höhe und Höhen von 20 bis 30 m. Ein Erdweg führt zwischen niedrigen, verwitterten Steinplatten hindurch, einige aufrecht und brusthoch, andere im Gras und Laub umgefallen.
Der Hain liegt auf dem alten karäischen Friedhof Balta-Tiymez im Josaphat-Tal. Eine dendrochronologische Untersuchung des Labors des Instituts für Archäologie der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine vom 11. November 1998 datierte die ältesten erhaltenen Eichen auf 1780–1785. Fotografien vom Ende des 19. Jahrhunderts zeigen nur wenige große Bäume im hinteren Friedhofsbereich, der übrige Teil war kahl; der heutige geschlossene Bestand wuchs später. 2011 wurde der Ort auf Initiative des Kiewer Ökologisch-Kulturellen Zentrums zum botanischen Naturdenkmal erklärt.
Der Name Balta-Tiymez stammt aus einer Turksprache und bedeutet „die Axt wird nicht berühren“, ein Hinweis auf den Schutz, den diese Eichen lange genossen. Der Hain liegt auf dem alten karäischen Friedhof im Josaphat-Tal und ist bis heute ein aktives Heiligtum der Karäer, die die Bäume weiterhin als heilig verehren.
Der Hain liegt im Josaphat-Tal beim Höhlenstadt Tschufut-Kale im Rajon Bachtschyssaraj. Ein breiter Erdweg führt zwischen den niedrigen, verwitterten Steinplatten des karäischen Friedhofs hindurch, hohe Baumstämme stehen zu beiden Seiten. Der Boden ist grasbewachsen und abschüssig, mit losen Büschen an einer Steinmauer und einer Felswand; der Zugang erfolgt nur zu Fuß.
Der Name des Hains, Balta-Tiymez, bedeutet in einer Turksprache „die Axt wird nicht berühren“ – ein Tabu, das die Eichen stehen ließ. Die dendrochronologische Untersuchung von 1998 am Institut für Archäologie der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine datierte die ältesten erhaltenen Eichen auf 1780–1785, sie sind also rund 240 Jahre alt.
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