Храм во имя cвятого Симеона Верхотурского, Orthodoxe Kirche in Slatoust, Russland
Der Tempel des heiligen Simeon von Werchoturje ist eine hölzerne orthodoxe Kirche in der Bahnhofssiedlung von Slatoust am Südhang des Werchnewoksalnaja-Hügels. Zwischen 1902 und 1915 wurde sie mehrfach umgebaut: Das Gebäude wurde erweitert, eine achteckige Kuppel und ein Glockenturm errichtet. Ihre geschnitzte zweistufige Ikonostase war 1.500 Rubel wert.
Die Kirche wurde durch freiwillige Lohnabzüge der Bahnbediensteten und private Spenden finanziert. Bischof Antonius (Chrapowizki) von Ufa und Menselinsk legte am 16. Dezember 1901 den Grundstein und weihte die Holzkirche am 31. März 1902. Zwischen 1902 und 1915 mit achteckiger Kuppel und Glockenturm umgebaut, wurde sie am 6. Januar 1930 geschlossen und beherbergte bis 1947 einen überdachten Markt und eine Militärkantine.
Die Kirche besaß eine geschnitzte zweireihige Ikonostase im Wert von 1500 Rubel, und die Gemeinde unterhielt eine Mariä-Entschlafens-Kapelle auf dem Eisenbahnfriedhof (1913) sowie eine Alexander-Newski-Kirche beim Gefängnis von Slatoust (1914). Vor dem Russisch-Japanischen Krieg fanden in der Wohnung des ersten Pfarrers Lawr Fenelonow musikalische Abende statt, an denen Offiziere des 214. Mokscha-Regiments und dessen Kapellmeister Ilja Schatrow teilnahmen.
Die Kirche steht in der Bahnhofssiedlung am Südhang des Werchnewoksalnaja-Berges, nahe dem Bahnhof Slatoust. Am 22. Mai 1947 wurde sie den Gläubigen zurückgegeben; der erste Pfarrer Florenz Popow machte sie binnen zwei Monaten für Gottesdienste bereit. Einige Geräte überließ das Stadtmuseum auf Empfehlung des Exekutivkomitees.
Die Kirche steht am Südhang des Werchnewoksalnaja-Hügels in der Bahnhofssiedlung, nicht in der Altstadt. Den Grundstein legte am 16. Dezember 1901 Bischof Antonij (Chrapowizki) von Ufa und Menselinsk, der sie am 31. März 1902 auch weihte. Die geschnitzte zweireihige Ikonostase war 1.500 Rubel wert.
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