Darfur, Verwaltungsregion im westlichen Sudan
Darfur ist eine Verwaltungsregion im westlichen Sudan und erstreckt sich über weite Ebenen, durchzogen von den Marrah-Bergen, die sich im Zentrum auf über 3000 Meter erheben. Die Landschaft wechselt zwischen trockenem Flachland, das von Dornbüschen geprägt ist, und grüneren Hochlagen, wo sich Täler und Plateaus öffnen.
Das Gebiet wurde vom 17. Jahrhundert bis 1874 als unabhängiges Sultanat regiert, bevor es unter ägyptische Kontrolle kam. Später folgte die britische Verwaltung, die bis zur Unabhängigkeit des Sudan andauerte.
Die Menschen vor Ort bewirtschaften das Land je nach Höhenlage unterschiedlich, wobei im Hochland der Marrah-Berge Getreide gedeiht. In den trockenen Ebenen sieht man hingegen vor allem Hirten mit ihren Ziegen oder Kamelen.
Reisen in diese Gegend erfordern gründliche Vorbereitung und Begleitung durch lokale Fachleute, da die Infrastruktur begrenzt ist. Die besten Monate für den Besuch liegen in der Trockenzeit, wenn die Wege eher passierbar sind.
Unter der Oberfläche gibt es Hinweise auf unterirdische Wasservorkommen, die in Zukunft für die Landwirtschaft genutzt werden könnten. Diese verborgenen Reserven könnten die Wasserversorgung in trockenen Abschnitten verändern.
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