Kungsör Municipality, Kommunales Verwaltungszentrum in der Provinz Västmanland, Schweden
Die Gemeinde Kungsör ist eine Kommune in der Provinz Västmanland in Mittelschweden mit Verwaltungssitz in der Stadt Kungsör am westlichen Ende des Mälarsees. Die Landschaft ist offen und von Feldern und Wiesen geprägt; zu ihr gehören die Orte Kungsör und Valskog. Die Gemeinde entstand 1971 aus Kungsör und Kung Karl.
Kungsör entstand um ein königliches Gut, das König Gustav Vasa im 16. Jahrhundert errichten ließ; Teile davon stehen noch auf einer Landzunge im Mälaren. 1907 wurde der Ort als Köping (Marktflecken) aus Kung Karl herausgelöst, und 1971 vereinigten sich dieser Köping und Kung Karl zur heutigen Gemeinde.
Die Gemeinde pflegt internationale Beziehungen durch eine Städtepartnerschaft mit dem norwegischen Spydeberg und fördert den regionalen Kulturaustausch.
Die Gemeinde Kungsör wird von den Europastraßen E18 und E20 sowie von der Reichsstraße 56 durchquert, sodass die Hauptorte über die Straße erreichbar sind. Der Hauptort Kungsör liegt auf einer Landzunge am westlichen Ende des Mälaren, Valskog ist der zweite größere Ort. Der Os Köpingsåsen verläuft in Nord-Süd-Richtung durch Kungsör und entlang des Westufers des Sees.
Das königliche Herrenhaus, das Gustav Vasa im 16. Jahrhundert errichten ließ, stand auf einer in den Mälaren ragenden Landzunge; Teile davon sind erhalten und können besichtigt werden. Der Ort Kungsör wuchs um dieses Gebäude herum.
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