Norrköping, Industrielle Hafenstadt in Östergötland, Schweden
Norrköping ist eine Stadt in Östergötland, die sich entlang des Motala-Flusses erstreckt und durch zahlreiche Brücken zwischen beiden Ufern verbunden wird. Die Industriearchitektur entlang der Wasserfälle und Kanäle bestimmt noch heute das Erscheinungsbild des Zentrums.
Die Stadtrechte wurden 1384 verliehen, als der Ort noch ein kleiner Handelsposten war. Später entwickelte sich die Ansiedlung durch die Wasserkraft des Flusses zu einem bedeutenden Zentrum der Textilindustrie.
Die früheren Fabrikgebäude aus rotem Backstein prägen das Stadtbild und dienen heute als Büros, Wohnungen oder Veranstaltungsräume. In den ehemaligen Industriehallen finden regelmäßig Konzerte und Ausstellungen statt.
Der Hafen kann von Schiffen mit bis zu 9 Meter Tiefgang angelaufen werden, während der Hauptbahnhof direkte Verbindungen nach Stockholm und Göteborg bietet. Das Stadtzentrum lässt sich gut zu Fuß erkunden, da viele Sehenswürdigkeiten in Flussnähe liegen.
In den Stadtgrenzen befinden sich über 7000 Felsritzungen aus der Bronzezeit, eine der größten Sammlungen prähistorischer Kunst in Nordeuropa. Die meisten dieser Gravuren zeigen Schiffe, Tiere und menschliche Figuren.
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