Småland, Historische Provinz im Süden Schwedens
Småland ist eine historische Provinz in Südschweden, die sich über drei Verwaltungsbezirke erstreckt und durch dichte Nadelwälder, zahlreiche Seen und hügelige Landschaften mit Granitformationen geprägt ist. Die Provinz liegt zwischen der Ostseeküste im Osten und dem Vättern-See im Nordwesten und umfasst weite Moorgebiete sowie felsige Erhebungen.
Im Mittelalter bestand die Provinz aus getrennten Gebieten mit eigenen Rechtssystemen, bis König Magnus Eriksson sie 1350 unter ein einheitliches Landesrecht stellte. Jahrhunderte später entwickelte sich hier eine bedeutende Auswanderungswelle nach Nordamerika, die das soziale Gefüge der Region nachhaltig prägte.
Der Name verweist auf die vielen kleineren Regionen, die einst das Gebiet bildeten, bevor es zu einer Einheit wurde. Heute ist die Provinz bekannt für ihre Tradition des Glashandwerks und die Erinnerung an Schriftsteller, deren Geschichten das ländliche Leben der Gegend widerspiegeln.
Die Region umfasst mehrere Nationalparks wie Store Mosse, Norra Kvill und Åsnen mit ausgedehnten Wanderwegen und Möglichkeiten zur Tierbeobachtung. Viele Wege führen durch Waldgebiete und entlang von Gewässern, sodass festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung empfehlenswert sind.
Das Glasreich, das 1742 begründet wurde, setzt die Tradition der Glasherstellung in Orten wie Orrefors, Kosta und Boda fort. Besucher können in vielen Glashütten den Handwerkern bei der Arbeit zusehen und die Entstehung mundgeblasener Objekte verfolgen.
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