Lappland, Historische Provinz im Norden Schwedens
Lappland ist eine historische Provinz im Norden Schwedens, die sich über Teile der Verwaltungsbezirke Västerbotten und Norrbotten erstreckt. Dichte Wälder bedecken weite Flächen, Seen liegen zwischen Kiefern und Birken, und Berge erheben sich bis auf eine Höhe von etwa 1767 Metern.
Nach dem Finnischen Krieg von 1808 bis 1809 und dem Friedensvertrag von Fredrikshamn teilte sich die Region zwischen Schweden und dem neu entstandenen finnischen Großherzogtum. Der westliche Teil blieb bei Schweden, während der östliche Teil mit Finnland ins Russische Reich überging.
Die Samen leben hier seit Jahrhunderten und führen ihre Rentierherden weiterhin durch offene Ebenen und bewaldete Täler. Besucher können traditionelle Kleidung aus bunten Mustern sehen und Kunsthandwerk entdecken, das von Hand aus Naturmaterialien gefertigt wird.
Im Winter kann man Ski fahren, Hundeschlitten ausprobieren und mit etwas Glück das Polarlicht am Nachthimmel beobachten. Im Sommer öffnen sich Wanderwege durch Wälder und über Hügel, und die Sonne geht nie ganz unter.
Das Sonnenlicht verhält sich hier anders als in südlicheren Breiten: Im Sommer geht die Sonne wochenlang nicht unter, und im Winter bleibt sie ganze Tage unter dem Horizont. Diese Lichtzyklen beeinflussen den Rhythmus des Lebens und die Stimmung der Landschaft zu jeder Jahreszeit.
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