Kebnekaise, Bergmassiv in der Gemeinde Kiruna, Schweden
Kebnekaise ist ein Gebirgsmassiv in der Gemeinde Kiruna in Schweden, das die höchste Erhebung des Landes bildet. Der nördliche Gipfel erreicht 2096,8 Meter (6879 Fuß), während der südliche Gipfel von einem dicken Gletscher bedeckt ist.
Die erste belegte Besteigung fand am 22. August 1883 statt: Charles Rabot erreichte den Gipfel mit den Einheimischen Jon Larsson, Hans Monsen und Peder Abrahamsson Lindgren; sie brachen vom Skjomenfjord in Norwegen auf, da die erste Eisenbahn der Region erst 1888 gebaut wurde. Die Kebnekaise-Berghütte entstand 1907–1908 und wurde zum Ausgangspunkt der meisten Besteigungen. 1902 wiesen der Geodät Per Rosén und sein Sohn Karl D. P. Rosén nach, dass der Kebnekaise der höchste Berg Schwedens ist.
Der Name kommt aus der samischen Sprache und bedeutet Kesselkamm, was die Form des Gipfels beschreibt. Viele Wanderer beginnen ihre Tour von der Berghütte aus, die seit Jahrzehnten als Treffpunkt für Bergsteiger dient.
Die Berghütte Kebnekaise Fjällstation liegt etwa 19 Kilometer von Nikkaluokta entfernt und dient als Ausgangspunkt für die meisten Gipfeltouren. Die Wanderung zur Hütte dauert mehrere Stunden und sollte bei stabilen Wetterbedingungen geplant werden.
Der Gletscher auf dem südlichen Gipfel verliert jährlich etwa einen halben Meter an Höhe, wodurch sich der höchste Punkt des Landes zwischen den beiden Gipfeln verschiebt. Diese Veränderung wird seit Jahren genau gemessen und dokumentiert.
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