Kebnekaise, Berggipfel in der Gemeinde Kiruna, Schweden
Kebnekaise ist ein Gebirgsmassiv in der Gemeinde Kiruna in Schweden, das die höchste Erhebung des Landes bildet. Der nördliche Gipfel erreicht 2096,8 Meter (6879 Fuß), während der südliche Gipfel von einem dicken Gletscher bedeckt ist.
Charles Rabot leitete 1883 die erste dokumentierte Expedition zum Gipfel und eröffnete damit die Bergsteigergeschichte der Region. Die folgenden Jahrzehnte brachten regelmäßige Besteigungen und den Aufbau von Unterkünften für Besucher.
Der Name kommt aus der samischen Sprache und bedeutet Kesselkamm, was die Form des Gipfels beschreibt. Viele Wanderer beginnen ihre Tour von der Berghütte aus, die seit Jahrzehnten als Treffpunkt für Bergsteiger dient.
Die Berghütte Kebnekaise Fjällstation liegt etwa 19 Kilometer von Nikkaluokta entfernt und dient als Ausgangspunkt für die meisten Gipfeltouren. Die Wanderung zur Hütte dauert mehrere Stunden und sollte bei stabilen Wetterbedingungen geplant werden.
Der Gletscher auf dem südlichen Gipfel verliert jährlich etwa einen halben Meter an Höhe, wodurch sich der höchste Punkt des Landes zwischen den beiden Gipfeln verschiebt. Diese Veränderung wird seit Jahren genau gemessen und dokumentiert.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.