Vierranvárri, Berggipfel in der Kebnekaise-Region, Schweden.
Vierranvárri liegt zwischen den Bergen Duolbagorni und Giebmegáisi und erreicht etwa 1700 Meter Höhe mit ausgedehnten Steinflächen und Schneeflecken an den Hängen. Der Gipfel ist von oben sichtbar und prägt das Landschaftsbild dieser Bergkette.
Der ursprüngliche Name Rullevare stammt von dem schwedischen Wort 'rulla' für Geröll und dem samischen 'várri' für Felshänge. Diese Namengebung zeigt, wie die Berg- und Geländemerkmale in beiden Kulturtraditionen bezeichnet wurden.
Der Bergname zeigt die Präsenz der samischen Sprache in der schwedischen Geografie und spiegelt die lange Geschichte der indigenen Bevölkerung in Norrbotten wider.
Wanderer auf der westlichen Route zu Giebmegáisi müssen über diesen Bergrücken gehen, bevor sie etwa 200 Meter bergab und dann wieder bergauf zum Hauptmassiv aufsteigen. Es ist sinnvoll, ausreichend Zeit für diesen Abschnitt einzuplanen, da der Untergrund unterschiedlich ist.
Nepalesische Sherpa haben Treppenstufen aus Steinen auf bestimmten Abschnitten des Bergpfades gebaut, um Kletterern beim Aufstieg zu helfen. Diese handwerklich gefertigten Hilfen sind an mehreren anspruchsvollen Stellen sichtbar.
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