Nationalpark Hamra, Nationalpark mit alten Wäldern in Ljusdal, Schweden
Der Hamra-Nationalpark ist ein Waldschutzgebiet im Ljusdal-Distrikt, Mittelschweden, das alte Kiefernwälder, Feuchtgebiete und Stromschnellen umfasst. Das Gelände wechselt zwischen offenen Moorflächen, dichten Waldabschnitten und kleinen Gewässern, die das Gebiet durchziehen.
Das Gebiet wurde 1909 als einer der ersten Nationalparks Schwedens ausgewiesen, umfasste damals aber nur einen kleinen Waldstreifen. Im Jahr 2011 wurde es erheblich erweitert, um einen viel größeren Teil des ursprünglichen Waldgebiets unter Schutz zu stellen.
Der Park trägt den Namen Hamra nach einem nahegelegenen Ort und liegt in einer Region, in der Wälder seit jeher zum Alltag gehören. Wer durch das Gebiet wandert, sieht Spuren traditioneller Waldnutzung neben Zonen, die heute vollständig sich selbst überlassen sind.
Markierte Wanderwege erschließen das Gebiet und sind für Besucher mit unterschiedlichem Konditionsniveau geeignet. Im Winter bietet das Gebiet gute Bedingungen für Skitouren oder Hundeschlittenfahrten durch die verschneiten Waldabschnitte.
Einige der Kiefern im Park sind mehrere Hundert Jahre alt und standen bereits, als der erste Schutzstatus vergeben wurde. Ihre knorrigen Stämme und abgestorbenen Äste sind ein sichtbares Zeichen dafür, wie ein Wald aussieht, wenn er vollständig sich selbst überlassen bleibt.
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