Universität Stockholm, Forschungsuniversität im Stadtteil Frescati, Stockholm, Schweden.
Die Stockholmer Universität liegt in einem Campus innerhalb des Nationalstadtparks und zeigt modernistische Gebäude von David Helldén und Ralph Erskine. Die Architektur verbindet Beton mit Grünflächen, wobei niedrige Pavillons neben mehrstöckigen Unterrichtsgebäuden stehen und Wege durch Baumreihen zu den Fakultäten führen.
Die Hochschule entstand 1878 mit öffentlichen Vorlesungen in Mathematik, Physik, Chemie und Geologie, die zunächst außerhalb des staatlichen Bildungssystems stattfanden. Sie wuchs im Laufe der Jahrzehnte zu einer vollständigen Forschungseinrichtung heran und verlegte ihren Standort schließlich in den heutigen Campusbereich im Nationalstadtpark.
Über den Campus verteilen sich Skulpturen schwedischer Künstler wie Marianne Lindblom und Olle Baertling, die zwischen Hörsälen und Bibliotheken stehen. Studierende gehen zwischen den Kunstwerken hindurch, die Teil des Alltags auf dem Gelände geworden sind und keine Absperrungen oder Hinweisschilder benötigen.
Der Campus liegt in einem Waldgebiet, das zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln aus dem Stadtzentrum erreichbar ist. Wegweiser führen zu einzelnen Gebäuden, und Besucher finden Cafés sowie Ruhezonen unter den Bäumen auf dem Gelände.
Vier Forscher, die hier arbeiteten, erhielten den Nobelpreis, und ein weiterer bekam den Preis der Schwedischen Reichsbank für Wirtschaftswissenschaften. Diese Auszeichnungen verteilen sich auf verschiedene Jahrzehnte und Fachgebiete, was die Bandbreite der Arbeit an der Einrichtung zeigt.
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