Gällivare, Bergbaustadt und Eisenbahnknotenpunkt in Norrbotten, Schweden.
Gällivare ist eine Stadt, die über dem Polarkreis liegt und an Malmberget und Koskullskulle grenzt und so eine größere Siedlung bildet. Die Landschaft ist geprägt vom Bergbau und der rauen, nördlichen Natur.
Im 17. Jahrhundert wurden hier Eisenerzvorkommen entdeckt, doch der richtige Aufschwung kam erst mit der Eisenbahnlinie 1888. Diese Verbindung machte den Ort zu einem Zentrum für den Bergbau in Nordschweden.
Die Sami haben hier seit Generationen gelebt und prägen das Leben in der Region durch ihre Traditionen. Man sieht ihre Spuren noch heute in den Bräuchen und der Art, wie Menschen die Landschaft nutzen.
Man erreicht die Stadt über die Flugverbindung nach Stockholm oder per Auto und Bahn über die Fernstraßen E45 und E10. Die Gegend ist dünn besiedelt, daher sollte man Versorgungsfahrten voraus planen und sich auf weniger touristische Infrastruktur einstellen.
Die Stadt liegt mitten in einem der größten Eisenerz-Fördergebiete Europas, wobei der Bergbau noch immer das Leben und die Wirtschaft bestimmt. Viele Menschen sind hier geboren und arbeiten in derselben Industrie wie ihre Großeltern.
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