Öresundregion, Metropolregion zwischen Ostdänemark und Südschweden.
Die Öresund-Region ist ein Ballungsraum, der sich über die Meerenge zwischen Kopenhagen und Malmö erstreckt und mehr als vier Millionen Menschen in einem Umkreis von etwa 100 Kilometern vereint. Die dicht besiedelten Küstengebiete auf beiden Seiten sind durch moderne Infrastruktur verbunden und bilden ein zusammenhängendes Wirtschafts- und Wohngebiet.
Das Gebiet entstand als eigenständige Region 1993 durch Vereinbarungen zwischen dänischen und schwedischen Behörden, die eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit förderten. Die Öresund-Brücke, die 2000 eröffnet wurde, beschleunigte diese Integration erheblich und machte das tägliche Leben zwischen beiden Ländern praktisch möglich.
Die Region ist ein Zusammentreffen verschiedener Traditionen: Kopenhagens moderne Designkultur trifft auf Malmös künstlerisches Erbe, und überall sehen Besucher Menschen, die zwischen beiden Ländern pendeln und ihre eigene grenzüberschreitende Lebensweise gestalten.
Besucher können mit Zügen oder Autos die Öresund-Brücke in weniger als 20 Minuten überqueren und zwischen Kopenhagen und Malmö wechseln. Die beste Zeit zum Überqueren ist außerhalb der Stoßzeiten am frühen Morgen oder späten Nachmittag, wenn der Verkehr weniger dicht ist.
Seitdem 2001 die Häfen von Kopenhagen und Malmö als eine einzige operative Einheit zusammengearbeitet haben, ist hier einer der wichtigsten Umschlaghäfen Europas entstanden. Diese Vereinigung von zwei Häfen unter einer Verwaltung war in ihrer Zeit ein innovatives Modell für grenzüberschreitende Wirtschaft.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.