Kullen lighthouse, Leuchtturm auf der Halbinsel Kullaberg in Höganäs, Schweden.
Der Kullen-Leuchtturm ist ein zylindrischer weißer Turm, der auf einem Felsenvorsprung an der äußersten Spitze der Halbinsel Kullaberg steht. Er überragt die Klippen direkt und blickt auf die schmale Meerenge, an der die Ostsee und die Nordsee aufeinandertreffen.
Eine erste Feuerstelle wurde hier bereits im Jahr 1561 errichtet, was diesen Standort zu einem der ältesten Leuchtfeuer Nordeuropas macht. Der heutige Turm wurde im Jahr 1900 nach mehreren Umbauten errichtet, da der zunehmende Schiffsverkehr in der Meerenge eine zuverlässigere Beleuchtung erforderte.
Das Kullen-Leuchtturm liegt an der Spitze der Halbinsel und markiert den Beginn der Meerenge zwischen Dänemark und Schweden, einer der meistbefahrenen Schifffahrtsrouten Nordeuropas. Wer hier steht, kann den ganzen Tag über Frachter, Fähren und Segelboote beobachten, die in beide Richtungen passieren.
Der Leuchtturm ist zu Fuß über Wanderwege erreichbar, die im Dorf Mölle beginnen und durch das Naturschutzgebiet Kullaberg führen. Einige Abschnitte verlaufen über unebenes Felsgelände, daher empfehlen sich feste Schuhe und genug Zeit für den Hin- und Rückweg.
Die optische Linse im Inneren des Turms ist eine Fresnel-Linse aus dem 19. Jahrhundert, deren gestufte Glasringe das Licht bündeln und weit über das Wasser projizieren. Diese Linse funktioniert noch heute nach demselben Prinzip wie bei ihrer Herstellung und hat nie durch modernere Technik ersetzt werden müssen.
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