Tessinsches Palais, Barockpalast in Gamla Stan, Stockholm, Schweden
Der Tessin-Palast steht neben dem Königlichen Schloss und zeigt Merkmale des Barock mit einem dekorativen Hofgarten an der Bollhusgränd 4. Das Gebäude verbindet klassische schwedische Bauweise mit südeuropäischen Elementen aus dem späten 17. Jahrhundert.
Nicodemus Tessin der Jüngere erbaute dieses Wohnhaus zwischen 1694 und 1700 und bezog dabei architektonische Einflüsse aus seinen Studien in Italien und Frankreich ein. Das fertige Gebäude half, Stockholms Aussehen und Bauweise zu verändern und zeigte neue Möglichkeiten für große Privatbauten.
Der Palast zeigt den Carolin-Barock-Stil mit mediteranen Formen, die schwedische Handwerker bei seiner Errichtung neu für das Land schufen. Die Fassade und inneren Räume zeigen diese künstlerische Mischung, die damals für Stockholm ungewöhnlich war.
Das Gebäude funktioniert als Wohnort des Gouverneurs der Stockholms Region und bleibt ein administratives Zentrum in der Altstadt. Besucher sollten wissen, dass es sich um einen funktionierenden Verwaltungssitz handelt, der nicht für Besichtigungen offen ist.
Karl XI. Galerie enthält Deckenmalereien, die die Erfolge des Königs mit Darstellungen antiker Gottheiten verbinden. Diese künstlerische Mischung aus königlicher Propaganda und klassischen Motiven ist selten in Schwedens Bauten zu sehen.
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