Alsnö hus, Mittelalterliche Burgruine in Adelsö socken, Schweden
Alsnö hus war eine Steinburg auf der Insel Adelsö neben dem See Mälaren, von der heute nur noch die Grundmauern sichtbar sind. Das Gelände umfasst auch fünf alte Hügelgräber, die das archäologische Erbe des Ortes vervollständigen.
König Magnus III. von Schweden ließ die Burg um 1270 errichten, um einen strategischen Verwaltungssitz neben dem See zu schaffen. Das Gebäude wurde später zerstört, möglicherweise durch einen mittelalterlichen Überfall.
Der Name Alsnö deutet auf einen Ort hin, der in der mittelalterlichen Geschichte Schwedens eine wichtige Rolle spielte. Besucher können heute die Überreste einer Stätte sehen, wo bedeutende Entscheidungen für das Reich getroffen wurden.
Das Gelände ist über einen Busweg und eine Drahtseilbahn von Ekerö aus erreichbar, gefolgt von einem kurzen Spaziergang über ausgeschilderte Pfade. Die beste Zeit zum Besuch ist während der wärmeren Monate, wenn die Wege trocken und gut begehbar sind.
Ausgrabungen in den Jahren 1916 bis 1918 brachten zahlreiche Armbrustbolzen zutage, die auf einen gewaltsamen Ende der Burg hindeuten. Diese Funde deuten darauf hin, dass das Gebäude möglicherweise von Piraten oder Feinden überfallen wurde.
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