Bergsprängargränd, street in Södermalm, Stockholm, Sweden
Bergsprängargränd ist ein enger Durchgang auf Södermalm in Stockholm, der an der Westseite des Vita Bergen liegt. Der Weg führt vorbei an kleinen Holzhäusern aus dem 18. und frühen 19. Jahrhundert, die eng zusammen auf dem felsigen Gelände gebaut wurden und durch moderne Erhaltung ihre ursprüngliche Erscheinung bewahrt haben.
Der Durchgang wurde 1806 benannt und bezieht sich auf die Arbeit von Sprengmeistern, die das felsige Gelände für den Bau bearbeiteten. Ab 1888 begann die Stadt, das Gebiet in einen Park umzuwandeln, wobei viele der ärmsten Häuser abgerissen wurden und die Entwicklung in mehreren Phasen bis in die 1920er Jahre andauerte.
Bergsprängargränd trägt einen Namen, der sich auf Sprengmeister bezieht und die arbeitende Geschichte dieses Ortes widerspiegelt. Die Straße zeigt heute noch die einfache Struktur aus Holzhäusern und engen Wegen, wo Nachbarschaften eng verbunden waren und Menschen ihre bescheidenen Räume teilten.
Der Durchgang liegt in unmittelbarer Nähe der Sofia-Kirche und ist leicht zu Fuß erreichbar, besonders vom westlichen Teil des Vita Bergen Parks aus. Das Gelände ist felsig und uneben, daher sollte man mit angemessenem Schuhwerk gehen und auf den engen, alten Wegen achtsam gehen.
Unter den alten Häusern am Bergsprängargränd verbirgt sich eine geheime Stätte namens Pionen, die 1943 als Kontrollzentrum gebaut und später in eine Datenlageranlage umgewandelt wurde. Das Unternehmen Bahnhof kaufte diesen unterirdischen Raum 2007 und machte ihn zu einem Rechenzentrum tief im Fels, das von außen völlig verborgen bleibt.
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