Faludden Leuchtturm, Schifffahrtsleuchturm in der Gemeinde Gotland, Schweden.
Faludden ist ein gusseiserner Leuchtturm an der südlichen Küste von Gotland, der sich 11,3 Meter über dem Gelände erhebt. Die Struktur markiert einen Navigationspunkt am Eingang zu Seerouten der Ostsee.
Der Leuchtturm wurde 1867 nach einem Entwurf von Architekt Albert Theodor Gellerstedt gebaut und steht seit damals als geschütztes Kulturgut. Seine technischen Systeme wurden mehrmals modernisiert, um den sich wandelnden Anforderungen der Schifffahrt gerecht zu werden.
Das Bauwerk steht auf einem Militärgelände und wird von Besuchern aus der Ferne bewundert, was seiner Rolle als geschütztes Kulturgut entspricht. Die rote und weiße Färbung ist charakteristisch für schwedische Leuchttürme dieser Zeit.
Der Leuchtturm befindet sich auf Militärgelande, das den Zugang beschrankt und Besucher auf festgelegte Aussichtspunkte begrenzt. Es ist ratsam, sich an Sicherheitsbestimmungen zu halten und fotografische Regeln zu beachten.
Das Bauwerk nutzte ursprünglich Rapsöl zur Beleuchtung, bevor es 1885 auf Kerosine umgestellt wurde. Diese Änderung spiegelt den technischen Fortschritt wider, der Seefahrern zuverlässigere Lichtsignale bot.
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