Faludden Leuchtturm, Schifffahrtsleuchturm in der Gemeinde Gotland, Schweden.
Faludden ist ein gusseiserner Leuchtturm an der südlichen Küste von Gotland, der sich 11,3 Meter über dem Gelände erhebt. Die Struktur markiert einen Navigationspunkt am Eingang zu Seerouten der Ostsee.
Der Leuchtturm wurde 1867 nach einem Entwurf von Architekt Albert Theodor Gellerstedt gebaut und steht seit damals als geschütztes Kulturgut. Seine technischen Systeme wurden mehrmals modernisiert, um den sich wandelnden Anforderungen der Schifffahrt gerecht zu werden.
Der Name Faludden stammt von der Halbinsel, auf der der Turm in der Gemeinde Öja im Südosten Gotlands steht. Am Ort gab es zudem eine 1860 eingerichtete Rettungsstation mit einem Sechsruderboot; ihre Mannschaften retteten zwischen 1880 und 1920 200 Menschen. Der Leuchtturm ist ein geschütztes Bauwerk und seit April 2018 wieder in Betrieb, nachdem er 2009 außer Dienst gestellt worden war.
Der Leuchtturm steht auf Militärgelände und ist ein Schutzobjekt; Besuche sind genehmigungspflichtig und nicht frei möglich. Das schwedische Seeschifffahrtsamt löschte das Licht im April 2009, seit dem 5. April 2018 ist es wieder in Betrieb.
Im April 2009 stellte das schwedische Seeschifffahrtsamt das Feuer ein; seit dem 5. April 2018 ist der Turm wieder in Betrieb. Er steht auf militärischem Sperrgebiet, Besuche sind nur mit Genehmigung möglich.
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