Eriksdal, Wohnviertel in Södermalm, Schweden.
Eriksdal ist ein Wohnviertel in Södermalm, das in den 1930er Jahren mit charakteristischen Wohnblöcken und Schulen von namhaften Architekten gebaut wurde. Das Viertel enthält auch Sportanlagen wie eine Sporthalle und ein Schwimmbad, die vom südlichen Ringvägen aus zu erreichen sind.
Das Viertel verdankt seinen Namen Erik Almgren, der in den 1820er Jahren ein Bauernhof in diesem Gebiet besaß, an dessen Stelle später das Schwimmbad entstand. Die modernen Strukturen entstanden in den 1930er Jahren als Teil der stadtplanerischen Expansion Stockholms.
Der Bezirk ist eng mit Sport und Freizeit verbunden, besonders durch die Eriksdalshallen und das Eriksdalsbadet, wo Generationen von Bewohnern schwimmen gelernt haben. Diese Einrichtungen prägen das soziale Leben und sind fester Bestandteil der Nachbarschaft.
Das Viertel liegt südlich der Ringvägen und ist für Fußgänger leicht zu durchqueren, mit verschiedenen Geschäften und Dienstleistungen, die über das Gebiet verteilt sind. Die Sportanlagen haben normale Öffnungszeiten und sind für die breite Öffentlichkeit zugänglich, wobei es ausreichend Platz zum Spazieren gibt.
Im Jahr 1944 fielen drei Bomben aus einem sowjetischen Flugzeug in das Gebiet, von denen zwei im Eriksdalslunden-Park und eine bei einem Theater landeten. Dieses unerwartete Ereignis aus dem Zweiten Weltkrieg ist heute ein wenig bekannter Teil der lokalen Geschichte.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.