Johanneshovs skans, Militärische Befestigungsanlage in Johanneshov, Schweden.
Johanneshovs skans ist eine unvollendete Befestigungsanlage mit einer 79 Meter langen Granitumfassungsmauer und zwei eckigen Bastionen, die Schießgalerien im Inneren enthielten. Diese Reste liegen heute im Untergeschoss eines modernen Bürogebäudes an der Arenavägen und sind sichtbar, wenn man das Gebäude besucht.
Das Bauwerk wurde 1859 als militärische Verteidigungsanlage für Stockholm geplant, wurde aber 1860 nicht mehr gebaut, da schnelle Fortschritte in der Waffentechnik die Struktur überflüssig machten. Der Schwedenische Reichstag stoppte das Projekt, nachdem es klar wurde, dass dieses Defensivsystem nicht mehr zu den neuen militärischen Anforderungen passte.
Die Steinmauern, die heute in einem Bürogebäude sichtbar sind, zeigen, wie alte Militärarchitektur in modernes Geschäftsleben Stockholms umgewandelt wurde. Sie erinnern daran, dass Geschichte und Gegenwart am selben Ort nebeneinander existieren können.
Die Mauern sind im Foyer und Untergeschoss des WSP-Bürogebäudes an der Arenavägen zugänglich und können normalerweise während der Geschäftszeiten besichtigt werden. Es ist ratsam, vorab zu prüfen, ob der Zugang für Besucher verfügbar ist, da das Gebäude in erster Linie ein Arbeitsort ist.
Bei Grabungen 1998 kamen großflächige Überreste der ursprünglichen Struktur ans Licht, die später in den Keller des neuen Bürogebäudes integriert wurden. Diese archäologischen Funde erlaubten es, die ursprüngliche Form der Anlage zu verstehen, bevor sie überbaut wurde.
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