LM Ericssons byggnad Telefonplan, Industriegebäude in Telefonplan, Schweden
LM Ericssons byggnad Telefonplan ist ein Fabrikgebäude in Stockholm, das zwischen 1938 und 1940 mit funktionalistischen Prinzipien und hellverputzten Fassaden erbaut wurde. Das Gebäude zeichnet sich durch eine Glastreppenanlage und offene Raumstrukturen aus, die den industriellen Produktionsbetrieb unterstützten.
Das Gebäude wurde zwischen 1938 und 1940 als Produktionsstätte und Hauptsitz für LM Ericsson, einen der führenden Telefongeräte-Hersteller, errichtet. Nach dem frühen 2000er Jahren wurde das Fabrikgelände stillgelegt und fand eine neue Bestimmung als Bildungseinrichtung.
Das Gebäude beherbergt seit 2004 Konstfack, die Hochschule für Künste, Handwerk und Design, die den früheren Fabrikraum in ein Bildungszentrum verwandelt hat. Die Studierenden nutzen die großzügigen Räume und die industrielle Architektur als Inspirationsquelle für ihre künstlerische Arbeit.
Das Gebäude liegt direkt an der U-Bahnstation Telefonplan und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Besucher sollten beachten, dass es sich um ein aktives Universitätsgebäude handelt und der Zugang zu bestimmten Bereichen eingeschränkt sein kann.
Das Obergeschoss enthält aufwendige Intarsienbeschichtungen des Künstlers Ewald Dahlskog, die industrielle Zweckmäßigkeit mit dekorativen Handwerkselementen verbinden. Diese künstlerische Detail zeigt, dass auch Fabrikräume mit künstlerischem Sinn gestaltet wurden.
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