LM-staden, Wohnviertel in Midsommarkransen, Stockholm, Schweden
LM-staden ist ein Wohngebiet in Stockholm, das aus schmalen Apartmenthäusern besteht, die über mehrere Blöcke verteilt sind und standardisierte Bauweisen mit 8 bis 10 Meter breiten Strukturen zeigen. Die Gebäude wurden mit effizienten Montagelinien-Baumethoden errichtet und schaffen ein gleichförmiges, funktionales Straßenbild.
Das Gebiet entstand in den späten 1930er Jahren, nachdem das Unternehmen LM Ericsson seinen Betrieb von Tulegatan zur neuen Telefonplan-Anlage verlagert hatte. Der Bauunternehmer Olle Engkvist errichtete zwischen 1938 und 1940 etwa 1000 Wohneinheiten.
Das Stadtmuseum Stockholm hat LM-staden als grünes Gebiet eingestuft und erkennt seinen außergewöhnlichen historischen, kulturellen und architektonischen Wert an.
Der Bezirk ist leicht zu Fuß erkundbar, mit breiten Straßen zwischen den kompakten Gebäuden, die einen offenen Eindruck vermitteln. Besucher sollten früh am Tag kommen, um die Nachbarschaft bei gutem Licht zu sehen und die verschiedenen Wohnzonen zu erkunden.
Der Bezirk vereint Genossenschaftswohnungen nahe der Fabrik mit Mietobjekten in Enbacken und selbstgebauten Häusern in Västberga.
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