Käppalaverket, Abwasseraufbereitungsanlage in Lidingö Municipality, Schweden
Käppalaverket ist eine Abwasserbehandlungsanlage in der Gemeinde Lidingö, die Abwasser aus elf Gemeinden in Großstockholm verarbeitet. Die Einrichtung nutzt unterirdische Systeme in Felsbettkonstruktionen und produziert Biogas, das lokale Busse antreibt.
Die Anlage wurde 1969 eröffnet, nachdem die Bauarbeiten 1958 begannen und unter der Verwaltung von Käppalaförbundet durchgeführt wurden. Das Projekt war eine Reaktion auf die wachsenden Anforderungen der schnell expandierenden Stockholmer Region.
Der hohe Schornstein von Käppalaverket ist zu einem prägnanten Merkmal der Lidingö-Landschaft geworden und wird von Einwohnern und Besuchern leicht erkannt. Die Anlage zeigt, wie Infrastruktur in die natürliche Umgebung integriert werden kann.
Besucher sollten wissen, dass die Anlage im Felsbett gebaut wurde und daher unterirdische Teile hat, die bei Führungen oder Einblicken sichtbar werden können. Das Gelände ist relativ abgelegen auf Lidingö und man sollte sich auf schwierigere Verkehrsanbindung vorbereiten.
Die Anlage hebt das ankommende Abwasser um 20 Meter an, um den Siebsaal für die Sandfiltration zu erreichen, worauf biologische Behandlung und weitere Filtration folgen. Dieser Höhenunterschied ist ein wichtiger Teil des Behandlungsprozesses und ermöglicht die Schwerkraft für nachfolgende Stufen.
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