Lövsta, Herrenhaus in der Gemeinde Södertälje, Schweden
Lövsta ist ein großes Herrenhaus auf einem Hügel in der Gemeinde Södertälje mit Blick auf den See Mälaren. Das Gebäude hat eine gelbe Fassade mit weißen Säulen und Veranden, umgeben von alten Baumreihen, Gärten und Nebengebäuden aus Holz und Backstein, die seine lange Geschichte als Adelssitz und Arbeitshof zeigen.
Lövsta wurde erstmals 1369 als 'Löstum' urkundlich erwähnt, wurde aber später von Sten Sture einem Kloster gegeben, bevor es während der Zeit von König Gustav Vasa zur Krone kam. Die Familie Nordenfalk besaß das Anwesen über viele Generationen und baute das Haupthaus nach einem Brand im 18. Jahrhundert neu auf, wobei sie im 19. Jahrhundert Gärten, Ziegeleien und weitere Räume hinzufügten.
Lövsta zeigt die Verbindung zwischen dem Adel und der Landwirtschaft in Schweden. Besucher sehen heute noch die Überreste dieser Zeit in den Gebäuden, den gepflanzten Baumreihen und dem gepflegten Park am Seeufer.
Lövsta ist mit dem Auto am leichtesten zu erreichen, das Einfahrt kostet, und es gibt einen Parkplatz in der Nähe. Die beste Zeit zum Besuchen ist bei gutem Wetter, da viele Wege steil sind und Wurzeln oder Steine haben, und es gibt keine Busse direkt zum Gelände.
Die Ziegeleifabrik des Anwesens aus dem späten 19. Jahrhundert beschäftigte viele Arbeiter und hinterließ Spuren in Form von zerbrochenen Ziegeln und Ton im See, die Besucher heute noch sehen können. Das gelbe Backsteinerhaus der Fabrikarbeiter steht noch immer und erinnert an diese industrielle Vergangenheit.
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