Parkudden, Privatresidenz in Stockholm Municipality, Schweden.
Parkudden ist ein Privatwohnhaus in Stockholm, das um 1899 erbaut wurde und Merkmale der Architektur des späten 19. Jahrhunderts zeigt. Das Gebäude kombiniert skandinavische Konstruktionspraktiken mit europäischen Gestaltungselementen und prägt das Straßenbild durch seine charakteristische Fassade.
Der Architekt Ferdinand Boberg entwarf das Haus 1899 während einer Phase seiner Karriere, in der er seinen persönlichen Stil entwickelte. Boberg war später für weitere bedeutende Stockholmer Bauwerke wie das Elektrizitätswerk Björns Trädgård bekannt.
Das Gebäude zeigt, wie Stockholmer Häuser Ende des 19. Jahrhunderts internationale Stilelemente mit örtlichen Baumaterialien verbanden. Die Fassade spiegelt die Verschmelzung europäischer Designtrends mit nordischen Konstruktionstechniken wider, die damals für private Wohnhäuser typisch waren.
Das Gebäude steht an einer gut zugänglichen Stelle im Stockholmer Stadtgebiet und lässt sich leicht von außen betrachten. Da es sich um eine private Wohnimmobilie handelt, sind Besichtigungen des Inneren normalerweise nicht möglich.
Parkudden wird oft übersehen, obwohl es ein wichtiges Beispiel für Bobergs Übergangsstil ist, bevor er später als anerkannter Meister der modernen Architektur bekannt wurde. Das Haus dokumentiert einen weniger bekannten Moment in der Karriere eines der einflussreichsten Architekten Schwedens.
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