Paulis malmgård, Herrenhaus in Södermalm, Stockholm, Schweden
Paulis malmgård ist ein dreistöckiges Steingebäude an der Ecke Folkungagatan und Götgatan, das mit einem Satteldach und kubischer Form aus dem späten 17. Jahrhundert stammt. Die Fensterrahmen sind elegant gefasst und zeigen die typische schwedische Architektur dieser Periode mit ihren charakteristischen Proportionen.
Das Gebäude wurde in den 1680er Jahren von Niclas Pauli, einem Tuchhändler aus Schleswig, errichtet und war Teil eines großen Anwesens, das sich bis zum Fatburen-See erstreckte. Die Struktur zeigt Merkmale, die auf Einflüsse führender schwedischer Architekten dieser Zeit hindeuten.
Der Name des Hauses ehrt Niclas Pauli, seinen Gründer, dessen Vermächtnis in der Namensgebung fortlebt. Der Platz wird heute von der katholischen Diözese genutzt und dient als Treffpunkt für Gemeindeveranstaltungen und religiöse Aktivitäten.
Das Gebäude wird von der Katholischen Diözese Stockholm genutzt und Besucher können durch das erhaltene Osttor aus dem 17. Jahrhundert eintreten. Die Räume werden heute für Gemeindeveranstaltungen und Verwaltungsaufgaben verwendet, was die Nutzung für Besichtigungen möglicherweise einschränkt.
Restaurierungsarbeiten im Hauptsaal enthüllten ursprüngliche Fensterrahmen, die darauf hindeuten, dass Jean de la Vallée an der Gestaltung des Gebäudes beteiligt war. Diese Entdeckung verbindet das Anwesen mit einem der bedeutendsten Architekten des frühen Schwedens.
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