Sibirien, informal area in Stockholm, Sweden
Sibirien ist eine historische Wohnsiedlung in der Nähe von Östermalm in Stockholm, die im späten 19. Jahrhundert für Arbeiter erbaut wurde. Das Viertel besteht aus schlichten Häusern aus Holz und Stein, zwei über hundert Jahre alten Schulen mit großen Fenstern und soliden Mauern, Krankenhäusern aus roten Backsteinen und einem kleinen Farm-Anwesen aus dem 18. Jahrhundert.
Sibirien entstand Ende des 19. Jahrhunderts, als Stockholms Bevölkerung schnell wuchs und neue Arbeitersiedlungen entstanden. Der Name kam daher, dass die Gegend als weit entfernt und unwirtlich galt, ähnlich wie Sibirien in Russland.
Sibirien spiegelt das Leben von Arbeiterfamilien aus der Zeit vor etwa hundert Jahren wider. Die schmalen Straßen sind von alten Bäumen und kleinen Gärten gesäumt, und die einfachen Holz- und Backsteinbauten erzählen von einer Zeit, in der Menschen hier eng zusammenlebten.
Das Viertel lässt sich leicht zu Fuß erkunden, da die Straßen schmal und ruhig sind und viele kleine Parks und Gärten durchzieht. Die historischen Gebäude können von außen besichtigt werden, besonders wenn man sich auf Surbrunnsgatan konzentriert und die Straßen durchstreift.
Eine Heilquelle auf der Surbrunnsgatan, die seit dem 17. Jahrhundert bekannt ist, spielte eine wichtige Rolle in der Geschichte des Viertels. Ursprünglich von Menschen aufgesucht, um von ihren heilenden Eigenschaften zu profitieren, wurde sie später zu einem Ort der sozialen Begegnung in der Gemeinde.
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