Asylet för Pauvres Honteux, Sozialfürsorgegebäude in Stockholm, Schweden.
Das Asylet für Pauvres Honteux war ein Wohngebäude in Stockholm, das Frauen aus gehobenen Verhältnissen Unterkunft bot, die wirtschaftliche Schwierigkeiten erlebten. Die Architekten Gustaf Dahl und Axel Kumlien gestalteten das Bauwerk mit Merkmalen des 19. Jahrhunderts.
Die Institution wurde 1863 gegründet und begann in einer gemieteten Wohnung, wo sie zunächst 16 ältere Frauen unterbrachte. 1865 erwarb man zusätzliche Räumlichkeiten, um mehr Bewohnerinnen aufnehmen zu können.
Der Name Pauvres Honteux stammt aus dem Französischen und bedeutet würdelose Arme. Die Institution war ein soziales Angebot für Frauen, die trotz ihrer gehobenen Herkunft in finanzielle Schwierigkeiten geraten waren.
Das Gebäude existiert heute nicht mehr, da es zwischen 1960 und 1962 durch einen modernen Bürokomplex ersetzt wurde. Besucher interessieren sich hauptsächlich für die Geschichte des Ortes und wie die Institution Stockholms Sozialwesen prägte.
Die Gründungsorganisation besteht noch heute fort und betreibt weiterhin Altenheime in Stockholm. Dies zeigt, wie die ursprüngliche Mission des Hauses sich über mehr als ein Jahrhundert hinweg entwickelt hat und bis heute nachwirkt.
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