LM Ericssons byggnader Tulegatan, Industriekomplex in Stockholm, Schweden.
LM Ericssons Gebäude an der Tulegatan bilden einen Industriekomplex mit hellgestrichenen Fassaden und modernen architektonischen Merkmalen. Das Areal erstreckt sich über mehrere Stadtteile mit Werkstätten und Lagerflächen, die durch eine durchdachte räumliche Anordnung verbunden sind.
Das Werk wurde ab 1896 als Hauptproduktionsstätte für Telekommunikationsausrüstung errichtet und prägte das industrielle Wachstum Stockholms. Der Betrieb wurde 1939 verlagert, aber die Gebäude blieben als Zeugnisse dieser Produktionsepoche erhalten.
Das ehemalige Fabrikgelände zeigt die klassische schwedische Industriearchitektur der Frühjahrszeit, bei der Funktionalität und klare Linien dominieren. Die Gebäude stehen für die Zeit, als Telekommunikation noch stark an lokale Produktion gebunden war.
Das Gelände ist heute teilweise für die Öffentlichkeit zugänglich und zeigt verschiedene Baustile aus mehr als einem Jahrhundert. Es empfiehlt sich, mit ausreichend Zeit zu spazieren, um die verschiedenen Strukturen und ihre unterschiedliche Architektur zu beobachten.
Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand ein 70 Meter hoher Forschungsturm für Kurzwellentechnologie, der das Gelände bis heute prägt. Dieser Turm zeigt, wie das Werk sich von bloßer Produktion zu technologischer Entwicklung wandelte.
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