Miner's House, Idrija, Haus in Slowenien
Das Minenhaus von Idrija ist ein Wohnhaus aus dem späten 18. Jahrhundert, das Bergleute und ihre Familien beherbergte und aus Holz mit Steinsockel gebaut ist. Das Haus hat ein steiles Dach aus Fichtenholzschindeln, weiße Fassaden mit vielen kleinen Fenstern und ist in den Hang eingebettet, wodurch es trotz bescheidener Konstruktion bemerkenswert wirkt.
Das Haus wurde um 1800 erbaut und trug ursprünglich den Namen 'Bei der Amsel', was auf lokale Bräuche hindeutet. Im 19. Jahrhundert entstanden in Idrija ähnliche Wohnhäuser, die von Hausbesitzern vermietet wurden, da die Arbeit in der Quecksilbermine eine wachsende Bevölkerung anzog.
Das Haus war ein Treffpunkt für Frauen und Mädchen, die in den Sommermonaten zusammenkamen, um Klöppelspitzen herzustellen und sich auszutauschen. Diese traditionelle Handwerkskunst und das Zusammenleben waren zentrale Elemente der Gemeinschaft und halfen Familien, die langen Winter zu überbrücken.
Das Haus befindet sich in der Nähe des Stadzentrums und der Francis-Schacht, daher ist es leicht erreichbar. Besucher treffen sich normalerweise an der Gewerkenegg-Burg und gehen von dort einen kurzen Weg zum Haus.
Im frühen 20. Jahrhundert lebten bis zu 18 Menschen in dem Haus, darunter auch junge Minenarbeiter aus der Umgebung, die dort Unterkunft fanden. Familien zeigten große Kreativität bei Schlafplätzen und nutzten Schubladen oder hölzerne Bänke, um mit dem begrenzen Platz umzugehen.
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