Trenčiansky kraj, Verwaltungsregion im Nordwesten der Slowakei
Die Trenčín-Region ist ein Verwaltungsgebiet im Nordwesten der Slowakei, das sich über etwa 4.500 Quadratkilometer zwischen den Weißen Karpaten und den Strážov-Bergen erstreckt. Das Váh-Flusstal durchzieht die Landschaft und verbindet neun Bezirke miteinander, in denen größere Städte wie Trenčín, Prievidza und Partizánske liegen.
Das Gebiet wurde 1996 als eigenständige administrative Region gegründet und ging aus einem früheren Zusammenschluss hervor. Davor war die Gegend Teil größerer Verwaltungseinheiten in der West- und Mittelslowakei.
Die Region beherbergt Thermalbäder, mittelalterliche Burgen und Industriestandorte, die das tägliche Leben der Menschen prägen. Diese Orte sind Treffpunkte für Einheimische und zeigen, wie Geschichte und Moderne hier zusammenleben.
Die Gegend ist gut durch Straßen und Eisenbahnen verbunden, wobei die Hauptstädte Trenčín und Prievidza zentrale Knotenpunkte für die Anreise bilden. Besucher sollten damit rechnen, dass die Landschaft bergig ist und zwischen den Ortschaften teilweise längere Fahrtzeiten entstehen können.
Unter der Burg Trenčín verbirgt sich eine römische Inschrift, die die Anwesenheit von Soldaten aus einer antiken Legion dokumentiert. Dieser Stein ist das nördlichste bekannte römische Schriftdenkmal jenseits der Donau und zeigt, wie weit das römische Reich einst reichte.
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