Kolonádový most, Überdachte Brücke in Piešťany, Slowakei.
Die Kolonádový most ist eine uberdachte Brucke uber den Fluss Váh, die das Stadtzentrum von Piešťany mit der Kursinsel verbindet. Die Struktur ist mit Glas umschlossen und ermöglicht einen geschützten Durchgang zwischen der Stadt und den thermalen Anlagen auf der anderen Seite.
Die Brucke wurde 1932 vom Architekten Emil Belluš entworfen, wurde aber 1956 nach ihrer Zerstörung durch deutsche Krafte im Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut. Der Wiederaufbau bewahrte das ursprungliche Design und stellte die Verbindung zwischen der Stadt und dem Kurgebiet wieder her.
Die Fassaden zeigen Glaskupferstiche von Martin Benka und lateinische Inschriften wie 'Saluberrimae Pistiniensis Thermae' und 'Surge et Ambula', die das Heilbad-Ideal ausdrücken. Diese Verzierungen erzählen von der Bedeutung des Ortes als Heilstätte für Besucher aus verschiedenen Kulturen.
Der Durchgang ist wettergeschützt, daher können Besucher den ubergang auch bei schlechtem Wetter komfortabel nutzen. Die Brucke verbindet direkt mit den Kureinrichtungen und ist leicht zu Fuss erreichbar, ohne dass man Umwege nehmen muss.
Eine Bronzestatue des Barlolamač, entworfen von Robert Kühmayer, steht am Eingang und symbolisiert die heilenden Krafte des Ortes. Diese wenig bekannte Figur ist ein stilles Zeugnis fur die spirituelle Dimension der Kurtraditionen.
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