Žilina, Regionales Verwaltungszentrum in der Nordslowakei
Žilina ist eine Stadt im nördlichen Teil der Slowakei und liegt dort wo die Flüsse Váh Kysuca und Rajčanka zusammentreffen während das ganze Gebiet von den Bergen der Kleinen Fatra umrahmt wird. Das Stadtzentrum bietet einen rechteckigen Hauptplatz aus der Renaissancezeit mit umlaufenden Arkadengängen und einem historischen Rathaus mit Glockenturm.
Die Siedlung entstand im dreizehnten Jahrhundert als slawischer Handelsposten und erhielt 1321 von König Karl I. Robert von Anjou das Stadtrecht. In den folgenden Jahrhunderten entwickelte sich der Ort zu einem wichtigen Handelsknotenpunkt zwischen Schlesien Polen und Ungarn.
Das Žilinská kniha von 1378 enthält den ersten bekannten geschriebenen Text in slowakischer Sprache und bleibt ein wichtiges europäisches Sprachdokument.
Der Bahnhof dient als zentraler Knotenpunkt mit direkten Verbindungen nach Prag Bratislava und in Nachbarländer was die Stadt gut erreichbar macht. Im Zentrum lässt sich alles zu Fuß erkunden während sich die Umgebung für Wanderungen oder Tagesausflüge in die Berge anbietet.
Das Schloss Budatín am Stadtrand beherbergt eine Sammlung über das alte Handwerk der Drahtmeister die kunstvolle Arbeiten aus feinem Metall herstellten. Diese Tradition existierte in der Region über mehrere Jahrhunderte und die ausgestellten Stücke zeigen die Geschicklichkeit und Kreativität der damaligen Handwerker.
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