Prešov, Verwaltungszentrum in der Ostslowakei
Prešov ist ein Verwaltungszentrum in der Ostslowakei mit einer zentralen Straße, die sich zu einem spindelförmigen Platz erweitert und von gotischen und barocken Gebäuden gesäumt wird. Die Stadt erstreckt sich über mehrere Hügel und Täler entlang des Flusses Torysa und verbindet Wohnviertel mit dem historischen Kern auf einer Höhe von etwa 250 Metern.
Deutsche Siedler gründeten 1247 die mittelalterliche Stadt und verwandelten landwirtschaftliche Ansiedlungen in ein florierendes Handelszentrum im Nordosten der Slowakei. Im 16. Jahrhundert wurde Prešov ein Zentrum der Reformation und erlebte später unter habsburgischer Herrschaft weitreichende bauliche Veränderungen.
Das Jonáš-Záborský-Theater bietet Aufführungen und Konzerte und pflegt die Traditionen der slowakischen, polnischen, ukrainischen und russinischen Gemeinschaften. Die Stadt trägt den Namen des alten slawischen Flusses Torysa, an dessen Ufern sich die ersten Siedler niederließen.
Das städtische Verkehrssystem betreibt Oberleitungsbusse und Linienbusse, die alle Stadtteile mit dem historischen Zentrum verbinden. Fußgänger finden den größten Teil der Sehenswürdigkeiten innerhalb des kompakten Altstadtkerns, der sich bequem zu Fuß erkunden lässt.
Die Salzminen von Solivar, 1572 gegründet, zeigen erhaltene technische Anlagen zur Salzgewinnung und Verarbeitungsmethoden aus mittelalterlicher Zeit. Unterhalb der Kirche des heiligen Nikolaus wurde eine Krypta mit Mumien entdeckt, die durch natürliche Bedingungen über Jahrhunderte erhalten blieben.
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