Basilika St. Maria von den Sieben Schmerzen, Basilika minor in Šaštín-Stráže, Slowakei.
Die Basilika der Sieben Schmerzen Mariens ist ein Barockkirchengebäude in Šaštín-Stráže mit zwei markanten Türmen und einem ausdrucksstarken roten Marmoraltar. Das Innere wird von sechs Seitenaltären geprägt, die mit Gemälden verschiedener Künstler verziert sind und den gesamten Raum optisch strukturieren.
Der Bau der Basilika begann 1736 nach Plänen von Matej Vépi. Die Kirche ist mit einer spätgotischen Statue der Schmerzensmutter von 1564 verbunden, deren Verehrung Erzbischof Imrich Esterházi 1732 erlaubte. 1964 wurde sie zur Basilica minor erhoben; Papst Franziskus besuchte sie am 15. September 2021.
Die Basilika ist Wallfahrtsort der Eparchie Bratislava; seit 2009 finden hier jährlich Wallfahrten am Tag der mitleidenden Gottesmutter statt, am Samstag nach dem Fest des süßesten Herrn Jesus Christus. Jährlich kommen Zehntausende Pilger, vor allem zu Pfingsten und am 15. September, dem Fest der Sieben Schmerzen. Die verehrte Statue ist eine spätgotische Donauarbeit von 1564 unbekannten Meisters; auf einem spätbarocken Altar stehend, gilt sie als Vorbild des Šaštíner Pietà-Typs.
Die Basilika liegt in Šaštín-Stráže im Paulinerklosterkomplex, der als nationales Kulturdenkmal gilt. Der Pilgerandrang erreicht an Pfingsten und am 15. September, dem Fest Mariä Sieben Schmerzen, mit Zehntausenden seinen Höhepunkt; außerhalb dieser Tage ist der Zugang ruhiger. Seit 2009 hält die Eparchie Bratislava hier zudem ihre Wallfahrt am Samstag nach dem Fest des süßesten Herrn Jesus Christus ab.
Die Kirche wurde 1964 zur Basilika minor erklärt, nicht 1993. Am 15. September 2021 besuchte Papst Franziskus sie am Ende seiner mehrtägigen Slowakeireise, am Fest Unserer Lieben Frau von den Schmerzen. Der Bau gehört zum nationalen Kulturdenkmal Paulinerklosterkomplex mit der Wallfahrtskirche der Jungfrau Maria von den Sieben Schmerzen.
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