Vlkolínec, UNESCO-Weltkulturerbe-Dorf in Ružomberok, Slowakei.
Vlkolínec ist eine Bergdorfsiedlung mit etwa 45 Wohnhäusern aus Holz, die Lehmwellerbau mit Steinfundamenten zeigen. Die Gebäude prägen das Straßenbild durch ihre bemalten Fassaden und Fensterrahmen, die das ländliche Bauerbe demonstrieren.
Die Siedlung entstand im 13. Jahrhundert als Zuflucht für Hirten und Bauern, die die abgelegenen Berggebiete bewirtschafteten. Seit 1993 trägt der Ort den Status einer UNESCO-Welterbestätte, weil er seine historische Struktur und Architektur bewahrt hat.
Der Ort spiegelt die Lebensweise der Bergbevölkerung wider und lädt zu Festen unter freiem Himmel ein. Menschen kommen zusammen, um handwerkliche Traditionen zu erleben und lokale Bräuche kennenzulernen.
Der Ort ist über einen Fußweg vom Parkplatz erreichbar, der steil bergauf führt und etwas Ausdauer verlangt. Bequeme Schuhe sind empfohlen, da die Wege ursprünglich und oft uneben sind.
Die Holzbauten wurden ohne Nägel errichtet und zeigen eine Technik, die heute fast verschwunden ist. Ein 1770 erbauter Glockenturm steht im Zentrum und dient als Orientierungspunkt für Besucher, die das Dorf erkunden.
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