Haus zum Guten Hirten, Rokoko-Museumsgebäude in der Altstadt, Slowakei.
Das Haus des Guten Hirten ist ein schmales Barockgebäude in der Altstadt Bratislavas, das sich durch eine ungewöhnliche Trapezform und eine kompakte Struktur auszeichnet. Im Inneren verbindet eine Wendeltreppe die einzelnen Geschosse miteinander, wobei jede Etage nur einen Raum enthält.
Der Meister-Steinmetz Matej Hollrigl errichtete dieses Handelshaus zwischen 1760 und 1765 als Wohnresidenz für wohlhabende Kaufleute. Das Gebäude steht seit dieser Zeit an der gleichen Stelle und ist ein erhaltenes Beispiel des städtischen Wohnens aus der Rokoko-Epoche.
Das Gebäude wurde einst von wohlhabenden Kaufleuten bewohnt und diente als Wohnhaus mit Geschäftsräumen, was die Lebensweise der lokalen Handelsschicht widerspiegelt. Die enge Bauweise und die vertikale Aufteilung zeigen, wie Familien in der Altstadt ihre Häuser zwischen Arbeit und Wohnen aufteilten.
Der Zugang erfolgt von der Straße Židovská im Herzen der Altstadt, in fußläufiger Nähe zum Schloss Bratislava. Das Gebäude kann von außen besichtigt werden, und das Museum bietet Führungen für Besucher an.
Das Gebäude beherbergt eine umfangreiche Uhrensammlung mit über 60 historischen Zeitmessern, darunter handwerklich gefertigte Wanduhren und Sonnenuhren aus dem 17. Jahrhundert. Diese Sammlung zeigt die Handwerkskunst von lokalen Uhrmachern und bietet einen Einblick in die Zeitmessungstechniken vergangener Epochen.
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