Ochtinská aragonitová jaskyňa, Schauhöhle im Bezirk Rožňava, Slowakei
Die Ochtinská-Aragonit-Höhle ist eine 300 Meter lange unterirdische Kammer im Rožňava-Distrikt mit außergewöhnlichen Aragonit-Kristallgebilden in Spiral-, Nadel- und Heliklit-Formen. Das System zeigt verschiedene Kristallstrukturen in seinen Gängen und Kammern, die über Jahrmillionen entstanden sind.
Bergbauarbeiter M. Cangár und J. Prošek entdeckten die Höhle 1954 durch Bohrarbeiten während geologischer Vermessungen. Nach ihrer Erschließung öffnete sie 1972 zur öffentlichen Besichtigung.
Die Höhle ist Teil des UNESCO-Welterbes der Aggtelek-Karst- und Slowakischen Karstlandschaft, was zeigt, wie wichtig diese unterirdische Welt für die Geologie Mitteleuropas ist. Die Aragonit-Gebilde hier erzählen von Millionen Jahren geologischer Prozesse, die Menschen anzieht, die solche natürlichen Wunder verstehen möchten.
Der Zugang erfolgt durch einen 144 Meter langen künstlichen Stollen mit 104 Stufen, der relativ leicht zu gehen ist. Die Temperatur bleibt das ganze Jahr zwischen 7,2 und 7,8 Grad Celsius, also bringen Sie eine Jacke mit, um warm zu bleiben.
Innerhalb der Höhle findet man drei Generationen von Aragonit-Formationen, von milchig transparenten Nierenformen bis zu winzigen zeitgenössischen Fächern. Diese Schichten zeigen, wie die Kristallbildung über verschiedene geologische Zeiten hinweg unterschiedlich ablief.
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