Danubiana, Meulensteen Art Museum, Zeitgenössisches Kunstmuseum auf der Donau-Halbinsel in Senec, Slowakei.
Das Danubiana Meulensteen Art Museum ist ein Kunstmuseum auf einer Halbinsel im Fluss Donau, das internationale zeitgenössische Kunstwerke präsentiert. Das Gebäude selbst hat die Form eines römischen Kriegsschiffes und beherbergt mehrere Ausstellungsflächen sowie einen großen Skulpturenpark.
Das Museum wurde am 9. September 2000 eröffnet, auf Initiative des slowakischen Galeristen Vincent Polakovič und mit finanzieller Unterstützung des niederländischen Sammlers und Unternehmers Gerard Meulensteen. Der Architekt Peter Žalman setzte die Idee eines von Rudern angetriebenen Schiffes in einem ovalen Baukörper von 50 Metern Länge, 20 Metern Breite und bis zu 12 Metern Höhe um. Ein großer Umbau mit Erweiterung, unterstützt von der slowakischen Regierung, wurde im September 2014 eröffnet.
Der Name des Museums verbindet Danubiana mit dem niederländischen Sammler Gerard Meulensteen, der die Initiative von Vincent Polakovič finanzierte. Der Architekt Peter Žalman setzte die Idee der Gründer von einem durch Ruder bewegten Schiff um, das ferne Länder und Kulturen verbindet. Im Mai 2007 besuchte Königin Beatrix der Niederlande das Museum anlässlich eines Staatsbesuchs.
Das Museum liegt am halbinselförmigen Ende eines Dammes des Gabčíkovo-Stausees, etwa 15 Kilometer vom Zentrum Bratislavas bei Čunovo. Ein Teil des Daches ist begehbar und bietet den Blick auf Bratislava, die Kleinen Karpaten und die Donau. Für den rund 8.000 Quadratmeter großen Skulpturengarten um das Gebäude sollte man Zeit einplanen.
Das Gebäude ragt teilweise ins Wasser des Flusses hinein und erzeugt die Illusion eines Schiffes, das zwischen Donau und Kleiner Donau verankert ist. Dieser architektonische Trick macht den Besuch zu einem visuellen Erlebnis, das die Grenze zwischen Kunstwerk und Natur verwischt.
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