Demänovská ľadová jaskyňa, Höhlensystem in der Niederen Tatra, Slowakei.
Die Demänovská-Eishöhle ist eine Höhle in den Niederen Tatren mit dauerhaften Eisbildungen in ihren tieferen Bereichen. Das etwa 650 Meter lange System zeigt Bodeneisschichten und steinerne Verzierungen, die das Innere prägen.
Die Höhle ist seit dem 13. Jahrhundert dokumentiert und wurde erst später bekannt. Im Jahr 1672 untersuchte J.P. Hain Knochen in der Höhle und interpretierte diese fehlerhaft als Drachenknochen.
Der Name stammt vom Tal Demänovská Dolina, in dem die Höhle liegt. Besucher können die Eis- und Steinformationen bewundern, die seit Jahrhunderten Teil der lokalen Identität sind.
Besucher sollten warme Kleidung und festes Schuhwerk tragen, da die Temperaturen das ganze Jahr über zwischen 0,4 und 3,0 Grad Celsius liegen. Die geführte Tour dauert etwa 45 Minuten und erfordert gutes Gleichgewicht auf den eisigen Untergrund.
In den letzten Jahren hat sich die Eismenge in der Höhle aufgrund warmer Winter merklich verringert. Die Bodeneisschichten sind heute deutlich dünner als noch vor Jahrzehnten, was zeigt, wie Klimaveränderungen selbst unterirdische Räume beeinflussen.
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