Symbolischer Friedhof, Gedenkfriedhof in der Hohen Tatra, Slowakei
Der Friedhof am Popradské Pleso ist eine Gedenkstätte in den Hohen Tatras, wo etwa 370 Gedenktafeln Bergsteiger ehren, die beim Klettern starben. Steinblöcke und hölzerne Kreuze prägen das Bild, während ein großes Kreuz und eine Kapelle den Eingang markieren.
Der Friedhof wurde 1940 gegründet, um Gedenkplatten zu sammeln, die zuvor an verschiedenen Unfallstellen verstreut waren. Diese Zentralisierung war eine Idee des tschechischen Malers Otakar Štáfl, um den vielen verstorbenen Bergsteigern einen gemeinsamen Gedenkort zu schaffen.
Auf dem Friedhof werden Bergsteiger geehrt, die in den Tatras ihr Leben verloren haben. Die Gedenktafeln dokumentieren persönliche Geschichten von Menschen, die die Leidenschaft für das Klettern mit ihrem Leben bezahlt haben.
Der Friedhof liegt auf 1525 Metern Höhe an den Hängen des Berges Ostrva und ist über Wanderwege erreichbar. Besucher sollten mit bergiger Topographie und kalten Bedingungen rechnen, besonders in den kälteren Monaten.
Der Friedhof nimmt jedes Jahr nur zehn neue Gedenktafeln auf, um die Kapazität zu wahren und den Charakter des Ortes zu bewahren. Diese strenge Begrenzung macht es zu einem besonderen Ort, an dem jede einzelne Plakette großen Respekt erhält.
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