Mięguszowiecki Szczyt Czarny, Berggipfel in der Hohen Tatra, Slowakei.
Mięguszowiecki Szczyt Czarny ist ein Berggipfel in den Hohen Tatra mit einer Höhe von etwa 2.400 Metern und besteht aus Granitgestein. Die Süd- und Ostwände fallen steil ab und bilden mehrere Kämme, die sich zu benachbarten Tälern hinziehen.
Der Berg wurde am 9. August 1903 zum ersten Mal dokumentiert bestiegen, als Antonina Englisch, Karol Englisch und Bergführer Johann Hunsdorfer den Gipfel unter sommerlichen Bedingungen erreichten. Dieser frühe Aufstieg war Teil der alpinistischen Erschließung der Tatras in dieser Zeit.
Der Berg hat in verschiedenen Sprachen unterschiedliche Namen: Im Polnischen heißt er Mięguszowiecki Szczyt Czarny, im Slowakischen Východný Mengusovský štít. Diese Namen spiegeln die Geschichte der Region wider, in der beide Kulturen seit langem präsent sind.
Die Erreichung des Gipfels erfordert fortgeschrittene Kletterfähigkeiten und richtige Ausrüstung, da die meisten Routen über exponierte Granitflächen und Kämme führen. Der Zugang erfolgt über Wanderwege, die von tiefer gelegenen Hütten oder Seen in der Region beginnen.
Die nördlichen Hänge beherbergen etwa 70 Pflanzenarten, darunter Gebirgshahnenfuß und verschiedene Steinbrecharten, die in Granit- und Kalksteinfelsen gedeihen. Diese botanische Vielfalt ist überraschend für eine so exponierte Bergregion.
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