Bodoň, Mittelalterliche Burgruine im Gebiet Sigord, Slowakei
Bodoň ist eine mittelalterliche Burgruine auf einer runden Felsformation in Ostslowakei in einer Höhe von 855 Metern. Die Überreste zeigen noch heute die Spuren einer kreisförmigen Turmanlage und Befestigungsmauern, die von steilen Felswänden umgeben sind.
Die Burg wurde im 13. Jahrhundert von Budun von Ploské erbaut und diente als Unterschlupf während der Tatareninvasionen, bevor sie zerstört und verlassen wurde. Das Schicksal der Festung zeigt die schwierigen militärischen Bedingungen dieser Zeit in der Region.
Die Burg trug im Laufe der Geschichte verschiedene Namen, darunter Kerekku für den runden Felsen und Makovica, was seiner mohnkopfähnlichen Form aus der Ferne entsprach.
Der Ort ist über eine gelb markierte Wanderroute von Zlatá Baňa aus erreichbar, wobei die Gesamtstrecke durch Waldwege führt. Festes Schuhwerk und ausreichend Wasser sind für diese Wanderung wichtig, besonders bei feuchtem Wetter.
Die Burgruine war in der lokalen Folklore unter mehreren Namen bekannt, was auf ihre unterschiedliche Sichtbarkeit und Wahrnehmung aus verschiedenen Winkeln hindeutet. Diese verschiedenen Bezeichnungen spiegeln wider, wie unterschiedlich die Menschen die Burg je nach Standort wahrnahmen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.