Beskid Niski, Gebirgskette zwischen Kleinpolen und der Slowakei.
Die Niederen Beskiden sind ein Gebirge der Karpaten in Südpolen mit bewaldeten Hügeln, die aus Granit, Gneis und Kalkstein bestehen. Die sanften Kämme werden von Tälern durchschnitten, in denen kleine Ortschaften zwischen Wiesen und Bächen liegen.
Seit dem Mittelalter bildeten diese Berge eine Grenze zwischen slawischen und ungarischen Siedlungsgebieten, die lange umstritten blieb. Nach dem Zweiten Weltkrieg änderte sich die Bevölkerung drastisch, als viele Bewohner die Täler verließen.
Alte Holzkirchen mit Schindeldächern verteilen sich über das Gebirge und zeigen die Handwerkskunst früherer Jahrhunderte. Diese Sakralbauten stehen oft neben einfachen Gehöften und bilden zusammen kleine Ortskerne, die von den Bewohnern bis heute genutzt werden.
Wanderwege mit farbigen Markierungen führen durch die Wälder und verbinden Schutzhütten sowie Dörfer miteinander. Im Sommer sind die Wege leicht begehbar, während im Winter Schnee den Zugang zu höheren Lagen erschwert.
Die Europäische Wasserscheide verläuft über diese Berge und trennt Flüsse, die zur Ostsee fließen, von jenen, die ins Schwarze Meer münden. An bestimmten Stellen kann man auf beiden Seiten stehen und sehen, wohin das Wasser abfließt.
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