Gorée, Historisches Eiland in Dakar, Senegal
Gorée ist eine kleine Insel vor der Küste von Dakar im Plateau/Gorée-Arrondissement von Senegal, die zum Weltkulturerbe zählt. Enge Gassen mit Kolonialbauten in Gelb-, Orange- und Rottönen verbinden die verschiedenen Viertel und führen zu kleinen Plätzen mit Schatten.
Händler aus Portugal erreichten das Eiland erstmals 1444 und begannen dort mit dem Aufbau von Handelsposten. Im späten 17. Jahrhundert übernahmen die Niederlande die Kontrolle und befestigten die Küste gegen Angriffe von See.
Das Haus der Sklaven beherbergt heute einen Gedenkraum, der den Transport von Millionen von Menschen über den Atlantik dokumentiert. Besucher können die erhaltenen Räume und den symbolträchtigen Durchgang zum Meer besichtigen, durch den einst Gefangene gebracht wurden.
Fähren verkehren den ganzen Tag über zwischen dem Hafen von Dakar und der Insel und bringen Reisende in etwa zwanzig Minuten hinüber. Die Insel selbst bleibt für Autos gesperrt, daher ist das Erkunden zu Fuß die einzige Möglichkeit, die Straßen und Gebäude zu erreichen.
Etwa 1.800 Menschen leben dauerhaft auf dem Eiland und teilen sich die engen Wege mit Besuchern, die täglich ankommen. Ohne Autos bleibt die Umgebung ruhig, nur gelegentlich unterbrochen vom Ruf von Händlern oder dem Geräusch von Fähren am Pier.
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