Haus der Sklaven, Historisches Museum auf der Insel Gorée, Senegal.
Das Haus der Sklaven auf Gorée ist ein Museumsgebäude mit mehreren Gefängnisräumen, Eisenketten und Ausstellungsflächen, die sich über zwei Stockwerke verteilen. Eine zentrale Holztreppe verbindet die beiden Ebenen miteinander.
Das Gebäude wurde 1776 als Wohnhaus und Verwahrstelle errichtet und diente während des Atlantikhandels als Durchgangspunkt. Diese Struktur spielte eine wichtige Rolle in der Dokumentation dieser dunklen Periode.
Das Gebäude zeigt Gegenstände und Berichte von Menschen, die während des Atlantikhandels hier waren. Besucher sehen heute noch die Spuren dieser Geschichte in den Räumen und den ausgestellten Objekten.
Das Museum ist per Fähre von Dakar aus erreichbar, was etwa zwanzig Minuten dauert. Geführte Besichtigungen bieten Erklärungen zu den Räumen und Artefakten an.
Der Tür ohne Rückkehr an der Rückseite des Gebäudes markiert den Abschied von afrikanischem Boden. Diese Öffnung bleibt der bewegendste und gleichzeitig schmerzhafteste Ort während des Besuchs.
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