Nationalpark Delta du Saloum, Feuchtgebiets-Nationalpark im westlichen Senegal.
Der Saloum-Delta-Nationalpark ist ein Feuchtgebiet im Westen Senegals, wo der Fluss Saloum in den Atlantischen Ozean mündet und ein weitläufiges Netz aus Mangroven, Salzwiesen, Kanälen und kleinen Inseln bildet. Das Gebiet ist auch als Ramsar-Schutzgebiet anerkannt und umfasst sowohl Wasserstraßen als auch bewohnte Inseln inmitten der Flussmündung.
Der Park wurde 1976 gegründet und 1984 als Ramsar-Feuchtgebiet anerkannt, um die empfindlichen Wasserökosysteme des Deltas zu schützen. Im Jahr 2011 wurde das Gebiet zum UNESCO-Welterbe erklärt, was seiner ökologischen Bedeutung internationale Anerkennung verlieh.
Die Fischer der Region arbeiten seit Generationen auf denselben Wasserstraßen, mit kleinen Booten und handgefertigten Netzen, die man noch heute im Delta sieht. Das Fischen und das Sammeln von Meeresfrüchten sind fester Bestandteil des Alltags der Dörfer an den Ufern.
Der einfachste Zugang erfolgt über organisierte Ausflüge von Dakar aus, oft mit Übernachtung in kleinen Lodges auf den Inseln des Deltas. Die Trockenzeit, die von November bis Mai dauert, ist die praktischste Reisezeit, da die Wege trockener und die Bootstouren einfacher sind.
Im Delta gibt es große Muschelschalenhügel, die von Menschen aufgeschüttet wurden und heute als natürliche Inseln aussehen, auf denen noch immer Dörfer stehen. Diese Hügel sind über Jahrhunderte durch das Wegwerfen von Muscheln entstanden und zeigen, dass die Menschen schon sehr lange in diesem Gebiet gelebt haben.
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